Stress und Depressionen beim Hund
Nicht jeder Hund, der körperlich gesund und vital aussieht, ist zwangsläufig auch geistig gesund. Dies gilt auch umgekehrt.
Das Augenmerk allein wird bei der Hundephysiotherapie nicht nur auf die körperlichen bzw. orthopädischen Beschwerden gelegt, sondern auch auf die allgemeine Entspannung des Hundes. Dies erkennt man an seinem Ausdruck, seine Bewegung und Mimik. All dies gibt Auskunft über die emotionale Verfassung Ihres Lieblings.
Wie beim Menschen kann auch der Hund in verschiedene Stresssituationen geraten. Es gibt den sogenannten positiven Stress z. B. Fressen, Spielen oder Besuch und es gibt den negativen Stress wie z. B. Überforderung, Unterforderung (Langeweile), Schmerzen (chronisch oder akut) oder Tierarztbesuche.
Stress als Dauerzustand kann sich bei Hunden in Depressionen umwandeln. Dadurch kommt es folglich zu Muskelerkrankungen, Schmerzen, Unbeweglichkeit oder sogar Lähmung.
Hundephysiotherapie kann nicht den Grund des Stresses beheben, aber es kann einen erkrankten depressiven Hund in seiner Genesung unterstützen und die Lebensqualität steigern.
Bessert sich der Zustand des kranken Hundes, so mindert sich auch die Beeinträchtigung, je weniger Beeinträchtigungen, desto geringer die Belastung, die als Dauerzustand Stress und Depressionen verursachen kann.
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